
Mehr Watt durch die richtige Trittfrequenz
Wie du durch kleine Anpassungen deiner Kadenz effizienter trainierst – und mehr Leistung aufs Pedal bringst.
Im Hobbybereich wird die Trittfrequenz oft eher niedriger gewählt.
Der Grund:
Eine niedrigere Kadenz fühlt sich für viele vom Herz-Kreislauf-System angenehmer an.
👉 Weniger "Atemstress", dafür mehr Druck auf die Muskulatur.
Langfristig hat das aber einen Nachteil:
➡️ Die Muskulatur ermüdet schneller
➡️ Die Belastung ist weniger effizient verteilt
Erhöhst du hingegen deine Trittfrequenz, verschiebst du die Belastung:
• weniger Kraft pro Pedaltritt
• dafür mehr Arbeit über das Herz-Kreislauf-System
👉 Gerade bei längeren Einheiten kann das ein entscheidender Vorteil sein.
Denn:
Du kannst die Leistung oft länger aufrechterhalten und effizienter fahren.
Als grobe Orientierung liegt die Wohlfühl-Trittfrequenz bei vielen Hobbysportlern im Bereich von 80-85 rpm.
👉 Ziel sollte es sein, sich langfristig eher im Bereich von 90–95 rpm zu bewegen.
Ausnahme:
Bei Berganstiegen sinkt die Kadenz naturgemäß ab.
Hier liegt sie häufig im Bereich von 70–80 rpm – abhängig von Steigung und Leistung.
Entscheidend ist jedoch nicht nur deine aktuelle Wohlfühlfrequenz, sondern:
👉 wie gut du verschiedene Trittfrequenzen kontrollieren kannst
Und genau das ist trainierbar.
3 effektive Trainingseinheiten zur Verbesserung deiner Trittfrequenz (
1. Kadenz-Steigerung im Grundlagentraining
Ziel: Gewöhnung an höhere Frequenzen
• 60–75 Minuten lockere Einheit (Grundlagenbereich)
• alle 10 Minuten: 2 Minuten bei ca. 110–115 % deiner Wohlfühlfrequenz
• danach wieder locker im normalen Bereich
👉 Fokus: sauberer, runder Tritt ohne Unruhe im Oberkörper
2. Hohe Kadenz – kurze Intervalle im Grundlagenbereich (Zone2)
Ziel: neuromuskuläre Anpassung
• 10 Minuten einrollen
• 10-15 × 1 Minute bei ca. 115–120 % deiner Wohlfühlfrequenz
• Pause: 1 Minuten locker
👉 Wichtig: Intensität kontrollieren und nicht verkrampfen
3. Wechsel zwischen Kraft und Kadenz
Ziel: Kontrolle über unterschiedliche Belastungsbereiche
• 3 × 8 Minuten Intervall
Innerhalb jedes Intervalls:
• 2 Minuten bei ca. 80–85 % deiner Wohlfühlfrequenz (kraftbetont)
• 2 Minuten bei 100 %
• 2 Minuten bei ca. 110–115 %
• 2 Minuten locker
👉 Ziel: gleichmäßige Leistung trotz wechselnder Kadenz
Fazit
Die Trittfrequenz ist einer der meist unterschätzten Faktoren im Radsport.
Wer lernt, sie gezielt einzusetzen, kann:
• effizienter fahren
• die Muskulatur länger entlasten
• und mehr Leistung über längere Zeit halten
👉 Wenn du deine Trainingsplanung optimieren möchtest, unterstütze ich dich gerne dabei.
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Maximilian K.
Sieg Kufsteiner Radmarathon
Viele TOP 10 Ergebnisse
Ötztaler Radmarathon unter 7:15

Besonders dankbar bin ich für die individuelle Trainingspläne und kontinuierliche Motivation, die mich inspiriert haben an meine Grenzen zu gehen und Erfolg zu haben. Auch die persönlichen Gespräche sind immer informativ.
Jennifer T.
2. AK Imster Radmarathon
Ötztaler Radmarathon unter 12:00

Mit Michael Flir habe ich den Weg von soliden Leistungen bis zur Olympiamedaille geschafft. Sein Fachwissen, Motivation und persönliche Betreuung haben den Unterschied gemacht.
